Zielgruppe
Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an: - zivile Gleichstellungsbeauftragte und deren Stellvertreterinnen im Geschäftsbereich der Bundeswehr, - militärische Gleichstellungsbeauftragte und deren Stellvertreterinnen, - Vertrauensfrauen sowie Beschäftigte, die künftig Gleichstellungsaufgaben übernehmen, - Mitarbeitende personalbearbeitender Stellen mit Bezug zu Gleichstellungsfragen, - Personalratsmitglieder und weitere Interessenvertretungen, die an entsprechenden Personalmaßnahmen beteiligt sind. Juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Lernziele
- Nach Abschluss der Weiterbildung können die Teilnehmenden:
- arbeits-, tarif-, beamten- und soldatenrechtlich geprägte Beschäftigungs- und Dienstverhältnisse voneinander abgrenzen,
- typische Personalmaßnahmen bei Tarifbeschäftigten, Beamtinnen und Beamten rechtlich einordnen,
- Auswirkungen ziviler Personalentscheidungen auf Organisation, Zusammenarbeit und Gleichstellung im Bundeswehrbereich erkennen,
- gleichstellungsrelevante Aspekte bei Ausschreibungen, Auswahlverfahren, Einstellungen, Beförderungen und Beurteilungen identifizieren,
- Regelungen zu Arbeitszeit, Teilzeit, Elternzeit, Beurlaubung sowie zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf beziehungsweise Dienst einordnen,
- Zuständigkeiten und Beteiligungsrechte nach BGleiG und SGleiG unterscheiden,
- Schnittstellen zu Personalvertretungen, Schwerbehindertenvertretungen und personalbearbeitenden Stellen berücksichtigen,
- rechtlich fundierte Stellungnahmen, Hinweise und Einwände formulieren,
- Gleichstellungsbelange frühzeitig, strukturiert und lösungsorientiert in Entscheidungsverfahren einbringen.